ARTEC Architekten

Arnulf Rainer Museum, Frauenbad in Baden I Baden, N.Ö.




Mitarbeiter:

Helmut Lackner, Martins Pilens


Die spezifischen, räumlichen Qualitäten des ehemaligen Frauenbades sollen erhalten, bzw. bereinigt und wiederhergestellt werden , als reizvoller Kontrast zur Arbeit Arnulf Rainers.
Der besondere „Ort“ wird vor allem in den ehemaligen Baderäumen deutlich.
Die Verglasungen der Becken werden entfernt und so entstehen zwei besondere Räume innerhalb des Ausstellungsrundganges, die für raumgreifende, durchaus auch für den speziellen Ort entwickelte Installationen zur Verfügung stehen, als besondere Attraktion des Museums. Die Grundflächen der Becken (Draufsicht von den angrenzenden Räumen und vom Beckenrand) und die Wandflächen stehen als Installationsflächen zur Verfügung; abgehängte „freischwebende“ Installationen sind ebenso denkbar.
Alle Ausstellungsräume im Erdgeschoss (ausgenommen die Beckenräume) werden ohne Niveauunterschiede verbunden (neue einfärbige Terrazzoböden wo notwendig).
Die Ausstellungsräume mit den Umkleidekabinen werden bereinigt:
Die Umkleiden werden jeweils an einer Raumlängsseite erhalten, die zweite Längsseite des Raumes wird für einen grosszügigeren Raumeindruck freigespielt.
Nach aussen bildet eine neue , vorgestellte Schaufensterverglasung (mit Eingang und Windfangfunktion) mit grosser Aufschrift (logo), die mit Plakaten etc. immer wieder neu gestaltet werden kann, die Visitenkarte des Museums.
Das Foyer wird vollständig neu möbliert und bildet ein ruhiges, einfaches aber elegantes Entree für das Museum.
Alle neuen Möblierungen werden aus weiss lackiertem Stahlblech (mit Gummiauflagen wo notwendig) gefertigt um möglichst neutral und unauffällig in dem von vornherein sehr heterogenen Bestand zurückzutreten.
Die Bürofläche im 1.OG wird als offene Galerie über eine neue Stiege an die Foyerfläche angebunden.
Die Beleuchtung der Ausstellungsräume wird dem jeweiligen Raum angepasst:
-Lichtdecken zur gleichmässigen Ausleuchtung in den „neutralen“ Ausstellungsräumen
-Indirektes Beleuchtungssystem mit Stromschiene und Scheinwerfern bzw. Leuchtstoffröhren im verdeckten Bereich der alten Garderobekabinen (direkte Ausleuchtung der Kabinen und indirekte Beleuchtung über die angestrahlte Decke)
- Raumspezifische bzw. installationsspezifische Ausleuchtung der Beckenräume.
Der Bereich zwischen Frauenbad und Elisenhof wird gepflastert und kann so für Freiluftveranstaltungen genutzt werden.
Arnulf Rainer Museum

Wettbewerb

Wettbewerbsprojekt, geladener Wettbewerb
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