ARTEC Architekten

Kindergarten im Stadtpark I Magistrat Wien





ARTEC Architekten
Bettina Götz, Richard Manahl
Mitarbeiter:
Michael Murauer, DI
Anna-Maria Wolf, DI
Gerda Polig, DI
Johannes Giselbrecht
Gül Cakar (Modell)

Freiraumplanung:
LAND IN SICHT – Büro für Landschaftsplanung
DI Thomas Proksch



Raumschleife mit Schleichwegen

Die prinzipiell gewünschte Zweigeschossigkeit ist Anlass und Ausgangspunkt für die Entwicklung einer zweigeschossigen, kontinuierlichen Raumstruktur, die für alle Gruppen interessante, unterschiedliche Raumqualitäten bietet:
Ebenerdig, eingeschosshoch mit vorgelagerter, direkt zugänglicher, überdeckter Terrasse zum Garten
Ebenerdig, zweigeschosshoch mit Licht von oben
Galeriebereich im Obergeschoss mit Blick in den Garten und in den Erdgeschossbereich
Jede Gruppe erhält eine eigene Verbindungsstiege, diese Stiegen („Wurmlöcher“) dienen einerseits der Raumstrukturierung (Nischenbildung) und übernehmen andererseits eine konstruktive Rolle.
Grosszügige Hauptverbindungen (Stiegenrampen, Lift) befinden sich an den „Enden“ der Struktur, bzw. zwischen Gruppenräumen und Spielhaus.
Für eine einfache Orientierung werden jeder Gruppe individuelle Farben zugewiesen.
Ein spezieller Rückzugsort (Insel) für die Kinder ergibt sich als „Innenterrasse“ auf den Sanitärkernen, jeweils über Brücken von der Galerie aus zugänglich.

Diese Raumstruktur kann sich an unterschiedlichste Nutzungsanforderungen anpassen:
Durch Schiebewände sind die einzelnen Gruppeneinheiten abteilbar,
je nach Erfordernis können vertikale und horizontale Einheiten unterschiedlicher Größe gebildet werden.
Die Abstellräume sind im Erdgeschossbereich als mobile Raumelemente ausgeführt, die den Raum strukturieren, möblieren oder auch zur Seite geschoben werden können.
Verschliessbare Abstellflächen sind auch im Obergeschoss vorgesehen.

Die komplexe Aussenerscheinung des Baukörpers ergibt sich als logische Konsequenz der inneren Organisation.
Ein feinsinniges Oberflächenspiel soll eine optimale Einbettung des Baukörpers in den Kontext des Stadtparks erreichen:
Kleinteilige Fliesen (weiss, grün, Spiegel) ermöglichen ein Vexierbild zwischen realem Abbild und Naturspiegelung, die grünen Fliesen sorgen für ein immergrünes Bild auch im Winter.
Die intensiv begrünten Dachflächen (Wiese) binden das Gebäude auch für den Blick von oben in den Stadtpark ein.

Wettbewerb

geladener Wettbewerb
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