ARTEC Architekten

Neues Zentrum Kagran I Wirtschaftsagentur Wien






Architekten
ARTEC Architekten
Bettina Götz und Richard Manahl
MitarbeiterInnen
Michael Murauer, Ronald Mikolics, Gerda Polig, Anna-Maria Wolf;
Johannes Giselbrecht;
Gül Cakar, Wolf Deucker, Stephan Kirchmair;
Sandra Crisafulli


Ökologie
raum & kommunikation, Dr. Robert Korab GmbH, 1160 Wien

Statik
Werkraum Wien Ingenieure ZT-GmbH, DI Peter Bauer, 1060 Wien

Haustechnikplanung
ALTHERM Engineering GmbH, Ing. Hans Haugeneder, 2500 Baden

Bauphysik
ZT-Kanzlei Bauphysik, DI Walter Prause, 1130 Wien

Brandschutzplanung
Bmstr. DI Alexander Kunz, 2344 Maria Enzersdorf

Grünraumplanung
Atelier Auböck & Kárász

Kostenschätzung
BEHF ARCHITECTS, Ebner Hausenauer Ferenczy ZT GmbH, 1070 Wien


Grundstücksfläche 12.044 m2
Bebaute Fläche 6.349 (oberirdisch)
Bruttogeschossfläche 89.898 m2 (oberirdisch)
Bruttogeschossfläche 117.151 (gesamt)
Bebauungsdichte 7,46
Kubatur oberirdisch 354.776 m3
Kubatur gesamt 443.310 m3
Nutzfläche 68.807 m2 (oberirdisch)
Nutzfläche gesamt 82.850 m2

Baukosten Euro 139 Mio


Neues Zentrum Kagran


Position und Verortung der Türme am Areal wird aus der übergeordneten städtebaulichen Ordnung, dem grossen Massstab, eingerichtet:
Am südlichen Rand des Grundstücks wird der Businessturm platziert, dort ist der Verkehr und als städtebauliche Ordnung und Verankerung des hohen Turms wird die Richtung vom Stephansdom über die Donau (Reichsbrücke, Donaucity, Wagramer Strasse bis zum Donauzentrum) verwendet.
Der Wohnturm ist vertikaler Abschluss und landmark der im Norden an das Gelände anschliessenden Wohnbauten, eines bedeutenden inneren Stadterweiterungsgebiets, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und welches hier sein südseitiges Ende findet. Als Position des Turms wird dafür der nördliche Abschluss des Bauplatzes herangezogen, aufgenommen werden die Richtungen von Eishalle und Attemsgasse. Die Längsfassade ist nach Süden ausgerichtet und der Ausblick geht am vorderen Turm vorbei.
Zentralität an einem neuen Ort wird verstanden als Manifestation der übergeordneten Bedeutungen und Systeme.

Als Volumen für die Türme werden Kuben verwendet, deren Abmessungen nach unten trotz verändertem Inhalt beibehalten werden.
Beim Businessturm werden die Eckräume betont, ein doppelt hoher Raum pro Ebene wird von Geschoss zu Geschoss in einer Spiralform nach oben geführt, lässt Vertikalverbindungen zu und bringt Luft ins Gebäude.
Der Wohnturm beginnt im untersten Bereich als glattes, verglastes Volumen (Doppelfassde, adäquat zum Businessturm) mit teilweise doppelten Raumhöhen im Inneren für die Sondernutzungen. Dessen planes Äusseres wird nach oben im Bereich der Loggien vor den Wohnungen fragmentiert, eine innere, geschlossene Schichte tritt zutage (individuelle, kalte, verglaste Loggien werden vor die thermische Aussenwand gesetzt).

Am Niveau der Fussgänger wird das Gebäude als Filter ausgebildet.
Die riesige Baumasse wird im Fussabdruck fragil, eine einfache, ungehinderte Durchquerbarkeit ist an jeder Stelle gegeben. Diese Zone der Geschäfte und Gastronomieeinrichtungen erhält dadurch eine Maximierung der Oberflächen, die Sockelbereiche der Türme sind in diesem Gassenraum Teil der aktiven Oberflächen.
Als Analogie für die gesuchten stadträumlichen Qualitäten werden hier die grossen Wiener Märkte, allen voran der Naschmarkt, herangezogen, aber auch die Gassensysteme alter Stadtzentren.
Volumen, aber auch Zugänge von Amtsgebäude und Türmen sind als eigenständige Baukörper vorhanden, Identität und Nutzbarkeit kann aus der Verschränkung der ausgewählten Richtungen im Baukörper des öffentlichen Gebäudes entstehen.
Durchlässigkeit für den Benutzer und trotzdem hoher Komfort in Bezug auf Windbelastung soll durch Ausbildung der Gebäude, deren Oberflächen und Art der Abschlüsse, unterstützt durch die Pflanzung grosser Bäume erreicht werden.

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