ARTEC Architekten

Gestapeltes Bauland Polgarstrasse, ARTEC Architekten mit Helmut Wimmer und Partner I Neues Leben / Neue Heimat





Bauträger:
Neue Heimat, Wien / Neues Leben, Wien

Architekten:
ARTEC Architekten / Helmut Wimmer und Partner

Landschaftsplaner:
Auböck + Kárász, Wien

Tragwerksplaner:
BOLLINGER GROHMANN SCHNEIDER, Wien

Bauphysik:
Walter Prause, Wien

Brandschutzexperte:
Alexander Kunz, Maria Enzersdorf, NÖ


Mitarbeiter ARTEC Architekten:
Michael Murauer, Jun Wook Song;
Anna-Maria Wolf
Modelle:
Fabian Antosch, Gül Cakar


Gestapeltes Bauland Polgarstrasse

Helmut Wimmer und Partner und ARTEC Architekten beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den typologischen Möglichkeiten und Potentialen des Wohnungsbaus.
Mit diesem Hintergrund haben wir Ansprüche und Ziele an eine neue, zeitgemässe Form des Wohnungsbaus gemeinsam definiert, und versucht diese in eine möglichst einfache und schlüssige Struktur zu bringen.
Ziel ist es, im dichten, städtischen Wohnungsbau einen Schritt weiter zu tun,
und zwar sowohl in typologischer als auch in technologischer Hinsicht.
Baukonstruktion, Bauphysik und Brandschutz am höchsten Niveau sind daher integrierter Teil des Projektteams.

Das Ergebnis bezeichnen wir als „gestapeltes Bauland“:
Auf einer schnell und weitgehend vorgefertigt errichtete Primärkonstruktion grosszügiger Decks wird ein Sortiment an kompakten, ein- bis zweigeschossigen Wohnungen abgestellt, aus ebenfalls vorgefertigten Bauteilen,
gestapelte Nachbarschaften ähnlich den Kleingartensiedlungen.

Die verschiedenen Wohnungstypen werden jeweils zu Gruppen zusammengefasst und wie in einer historischen Stadt werden diese „Cluster“ durch eine abwechslungsreiche Folge an Gassen und Plätzen aufgeschlossen.
Die kompakten Wohnungen haben viel Platz vor der Haustüre und viel Raum vor der Fassade:
aneigenbare Nachbarschaften sowohl im privaten als auch im gemeinschaftlichen Sinn.

Die Erdgeschosszone bleibt entlang der Polgarstrasse überall frei durchgängig, hier gibt es keine Wohnungen.
Zugangshallen, Fahrrad- und Kinderwagenräume, Geschäfte und der Eingangstrakt des Kindertagesheims sind hier angesiedelt.
Diese lockere Zone beinhaltet auch räumliche Reserven für mögliche zukünftige Entwicklung.

„Kostengünstig“ heisst nicht „billig“:
Die Bewohner sollen ein Maximum an vielseitig brauchbarem und nachbarschaftlich nutzbarem Stück Stadt bekommen.
Merkbarkeit und Identifikation, „Addressbildung“, sind ein wesentliches Ergebnis.

Low Tech.
Im Sinne unserer Ansprüche und dem Ziel optimierter Kosten versuchen wir, alle Komponenten so einfach wie möglich zu gestalten:
Vorfertigung ergibt drastische Bauzeitverkürzung und reduzierte Vor-Ort-Produktion.
Einfache, robuste und dauerhafte Materialien werden eingesetzt.
„Technische“ Lösungen nur im unbedingt erforderlichen Ausmass:
wenige, aber grosse Aufzüge,
natürlich belichtetes und belüftetes Garagendeck,
Querlüftung der Wohnungen überall.
Ökonomisch ausgereizte aber räumlich und nutzungsmässig vielseitige Grundrisse.
Statisch und haustechnisch vertikal überall völlige Durchgängigkeit der Stützen und Schächte.

Ziel ist eine vertikal geschichtete urbane Landschaft, mit zahlreichen horizontalen und vertikalen Verflechtungen.
Man kann sich das Gebäude erwandern.
Struktur, Ökonomie der Mittel und Dauerhaftigkeit legen die Ausführungen fest.
Das stark differenzierte Erscheinungsbild entsteht aus der Struktur.

Wettbewerb

Bauträgerwettbewerb
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