ARTEC Architekten

Mühlweg/ Strebersdorferstrasse/ verlängerte Beer-Hoffmann-Gasse, Wien 21 I MA 21



ARTEC Architekten
Bettina Götz und Richard Manahl

Mitarbeiter:
Michael Murauer, Anna-Maria Wolf;
Johannes Giselbrecht, Jun Wook Song;
Modelle:
Carl Auböck, Gül Cakar, Stephan Kirchmayr


Bebauungsstudie
für das Areal Mühlweg/ Strebersdorferstrasse/ verlängerte Beer-Hoffmann-Gasse, Wien 21
ARTEC Architekten und GPA
2010 - 2012


1
Das Areal Mühlweg/ Strebersdorferstrasse/ verlängerte Beer-Hoffmann-Gasse in Strebersdorf liegt im Bereich des Randes der Bebauung zum Wald- und Wiesengürtel (begrenzt am südlichen Rand vom Marchfeldkanal), es liegt in direkter Nähe zum Ortskern Strebersdorf, und in Sichtbeziehung sowie fussläufiger Erreichbarkeit der südöstlichen Abhänge des Bisamberges.
Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es über die Strassenbahnlinie 26 (Distanz ca. 500 m), Bus 32 A (direkt davor, Station Strebersdorferstrasse), und die S 3, Station Strebersdorf (Distanz ca. 1,2 km). Die Erreichbarkeit mit dem motorisierten Individualverkehr ist daher jedenfalls ein Thema.
Die baulichen Ränder zum SWW (Mühlweg und Orasteig) sind durch eine kleinteilige, aufgelöste, grün-betonte Bebauung mit niedriger Bauhöhe (2 – max. 4 Geschosse) gekennzeichnet.
2
Insgesamt ist das Areal prädestiniert für eine stark durchgrünte, unterschiedlich verdichtete Form einer familien- und kinderfreundlichen Bebauung mit Betonung auf Aussenraumbezug bereits innerhalb der vier Wände (Gärten, Terrassen). Wohnen im Grünen und trotzdem urban ausgeprägt.
In der Studie wird vorgeschlagen, das Areal mit kompakten bebauten Flächen zu besetzen, dazwischen und zu den Bebauungsrändern und zum SWW sollen klar definierte Grünbereiche freigehalten werden.
Die bebauten Felder werden mit Bauhöhen von 2 bis maximal 4 Geschossen bebaut (4 Geschosse im Zentrum des Areals entlang von grünem- und verkehrserschliessungs-Durchzug vom Mühlweg zum SWW).
3
Die Aufschliessung und Verkehrserschliessung soll in Abstimmung mit der MA 28 nicht allein über die von Süden kommende Fritz-Kandl-Gasse erfolgen. Der nördliche Teil des Areals kann direkt vom Mühlweg aus erschlossen werden.
Geparkt wird oberirdisch, aber durch die Gebäudestruktur abgedeckt. In Bereichen mit zusätzlich benötigten Parkplätzen werden grün überwachsene „Pergola-Häuser“ vorgeschlagen (Sonnenschutz, Sichtbarkeit).
Das Hinkommen mit dem Auto soll möglichst einfach, niveaufrei und kostengünstig erfolgen.
4
Zu Fuss soll das gesamte Areal einen offenen, abwechslungsreichen und durchgängigen Charakter erhalten. Private Grünbereiche sind baulich von den öffentlichen Durchgängigkeiten getrennt.
Die grünen Inseln innerhalb der Bebauung und zur Nachbarbebauung sollen mit markanten Baumpflanzungen akzentuiert werden.
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