ARTEC Architekten

Studentenwohnheim Kawo 3 in Aachen I Studentenwerk Aachen





ARTEC Architekten,
Bettina Götz und Richard Manahl

Mitarbeiter:
Emmanuel Parkmann, Eva Mair, Jun Wook Song;
Gül Cakar, Benjamin Grabherr
Roland Stadlbauer (Modellbau)



Abgehoben am Park

Das Studentenheim wird parallel zum Pariser Ring als langer, abgetreppter Baukörper entwickelt.
Diese Gebäudestellung lässt Raum für einen vom Verkehrslärm abgeschirmten Park im Zentrum der drei Studentenheime.
Sämtliche Allgemeinfunktionen des Heims und der 24 Stunden Kiosk sind im abgehobenen Erdgeschoss untergebracht. Lernzonen sind zum Park orientiert. Sonderbereiche wie Bar, Sauna und Waschsalon haben Aussicht nach Westen.
Unter dem Gebäude und am Gelände gegen den Pariser Ring befindet sich die offene und übersichtliche Parkierung mit direkter Erreichbarkeit und Anlieferbarkeit der vier Stiegenhauszugänge des Studentenheims.
Der lineare einhüftige sechsgeschossige Zimmertrakt über dem Erdgeschoss wird durch Einfügen der Stiegenhäuser plastisch verformt und erhält dadurch spezifische Identität.

Zusammen mit den geplanten Bauten auf der Westseite wird der Strassenraum des Pariser Rings durch den langen und plastisch entwickelten Baukörper gefasst.
Die kompakte Grossform des Gebäudes ist in Hinblick auf den Energieverbrauch optimal.
Die bestehenden Leitungstrassen im Untergrund und das Blockheizkraftwerk werden durch Abheben und Stützenstellung des neuen Gebäudes nicht beeinträchtigt.

Der zentrale Park zwischen KAWO 1, 2 und 3, zum Seffenter Weg abfallend terrassiert, wird zum gestalterischen Schlüsselbereich und Zusammenhalt der gesamten Anlage.
Eine allgemeine Dachterrasse steht den Bewohnern des KAWO 3 zur Verfügung.
Wertstoffsammelstellen sind bei der Zufahrt Kastanienweg und am Ausgang zum Seffenterweg mit der zukünftigen Strassenbahnhaltestelle.

Die Orientierung aller Wohnungen nach Osten zum neuen Park erlaubt Verglasungen ohne Schallschutzanspruch und ungehinderte Öffenbarkeit zum Lüften der Wohnungen.
Die Wohnungen erhalten eine zweite Belichtung und Aussicht nach Westen über ein Fenster zum (aussenliegenden) Erschliessungsgang.
Eine Zonierung der Wohnungen wird durch die Lage des Bades erreicht: Zugangsbereich mit Küche, Bad im Zentrum, Wohnbereich mit grosszügiger Verglasung zum Park.

Wettbewerb

Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren, gesetzte Teilnehmer
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