ARTEC Architekten

In der Wiesen, Wien I Bauteil ARTEC Architekten I Heimbau, Altmannsdorf und Hetzendorf






Objekt
In der Wiesen Süd, Wien 23
Bauherr
Heimbau, Altmannsdorf und Hetzendorf

Architekten
ARTEC Architekten, Am Hundsturm 5, 1050 Wien
Bettina Götz und Richard Manahl
MitarbeiterInnen:
Björn Wilfinger, Projektleiter; Emmanuel Parkmann, Gerda Polig, Jun Wook Song;
Gül Cakar, Irene Carlés Gaspar, Stefan Lechner, Lisa Mayr, Josef Schröck;
Gustavo Alvarez Avamilano, Hector Farre Cortada, Sandra Crisafulli, Giulia Drago, Philip Feldbacher, Alexandar Marinov, Isabell Messner
Wettbewerb:
Gerda Polig; Johannes Giselbrecht, Emmanuel Parkmann, Jun Wook Song,
Kritika Dhupar, Rosalie Schweniger (Modellbau)

Landschaftsplaner
Auböck + Karasz, Wien
Statik, Haustechnik
Dr. Ronald Mischek ZT GmbH, Wien
Bauphysik
Kern + Ingenieure, Wien

Planungsbeginn
2013
Baubeginn
2016
Fertigstellung
2017

159 Wohnungen (sozialer Wohnungsbau), 617 m2 Geschäftsflächen
Grundstücksfläche
12.324 m2 (Gesamtprojekt ARTEC / DU)
Bebaute Fläche
3.564 m2
Bruttogeschossfläche
15.349 m2
Kubatur
50.814 m3
Nutzfläche
11.682 m2


in der Wiesen: ilês flottantes

Das Areal zwischen der Carlbergergasse im Süden und dem dazu parallel verlaufenden öffentlichen Grünzug im Norden und im Zentrum des neuen Quartiers wird in drei Zonen unterteilt, welche jeweils eine der stadträumlichen Lage adäquate Ausprägung erhalten.
Der südliche Bereich mit Strassen- und Mittelzone wird von ARTEC Architekten bearbeitet, Dietrich Untertrifaller Architekten gestalten den nördlichen Bereich mit den drei turmartigen Baukörpern.
Das lässt zu, dass zwei Gruppen von Baukörpern mit jeweils spezieller architektonischer Ausprägung untereinander und miteinander kommunizieren können.

Die Landschaftsgestaltung wird von Auböck und Karasz Landschaftsarchitekten für das Grundstück und auch für das durchgängige allgemeine Parkgebiet in Form von „ilês flottantes“ gemacht.
Die Gestaltung der Landschaft ist offen, frei flottierend und überall durchgängig. Auf den Dachflächen, die allgemein zugänglich sind, erhalten die Bewohner Gartenflächen für den individuellen Gebrauch.
Das Erdgeschossniveau sollte frei von Wohnnutzung sein. Im Zuge der Umsetzung konnte für die grosse Geschäftsfläche im zentralen Bereich absurderweise kein Betreiber gefunden werden. Hier sind zweigeschossige Sonderwohnformen als Implantate in die bereits existente Hallenstruktur eingebaut.

Um die Verkleinerung der Grundrisse zu kompensieren, sind die Gebäude im Bereich der Wohnungen so konzipiert, dass ein umlaufendes schmales Loggienband zusammen mit einer durchgängigen Verglasung der Räume Licht und Offenheit in der dichten, städtischen Bebauung schafft.
Zusätzlich werden Balkone dem Loggienband vorgesetzt, um die Wohnräume zu erweitern, optisch durch die Vollverglasung, und im realen Sinn.
Einladende Durchgängigkeit und klar erkennbare Verbindung zwischen dieser zentralen Erschliessungsachse und der nach Westen weiterführenden Carlbergergasse ist im Bereich des Baufelds für deren Brauchbarkeit entscheidend.

Wettbewerb

Bauträgerwettbewerb “In der Wiesen, Bauplatz 7”, 1. Preis, Gesamtprojekt mit DU Architekten
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