ARTEC Architekten

Neubau Türkenwirt - Gebäude, BOKU





ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl
MitarbeiterInnen:
Gerda Polig, Jun Wook Song;
Eva Mair;
Kritika Dhupar, Rosalie Schweninger (Modellbau)

Statisch-konstruktive Beratung:
Peter Resch, Werkraum Wien Ingenieure

HKLSE Fachplaner:
Technisches Büro Käferhaus GmbH

Türkenwirt

Das neue Universitätsgebäude soll einen wesentlichen Beitrag zur Integration des akademischen Lebens in den Alltag leisten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist das Gebäude nicht nur so kompakt wie möglich organisiert (nur ein Untergeschoss), sondern es bietet durch eine logische Stapelung der Funktionen eine maximale Nutzerqaulität und über - durch Begrünungen differenzierte - (Blick-)beziehungen zwischen innen und aussen.
Im Erdgeschoss mit schwellenloser, vom Universitätsbetrieb unabhängiger Zugänglichkeit befinden sich die öffentlichen Räume wie der Hofladen und das Veranstaltungslokal TÜWI, aber auch der große Hörsaal hat Zugang und Einsicht von hier. Der Funktionalität entsprechend, sind die universitären Nutzungen darüber gestapelt:
Die ÖH liegt im ersten OG, über großzügige Lufträume mit den Foyerbereichen des Hörsaals verbunden.
Die Mensa im 2. OG hat ebenfalls räumlichen Bezug zur Öffentlichkeit und auch einen Gastgarten auf dem Dach des TÜWI mit Blickverbindung zu dessen Gastgarten.
Die oberste Ebene wird von den Instituten genutzt, auch hier gibt es eine zugeordnete Dachterrasse.
Unterschiedliche Begrünungsarten strukturieren sowohl die gemeinschaftlichen Innenräume als auch die Freiräume:
Vertikal geschichtete Blumentröge als „Sichtfilter“ innen (Wintergarten als Entree), bzw. aussen an der Fassade (z.B. vertikaler Kräutergarten beim Küchenbereich)
Gastgarten Mensa: hängende Bepflanzung aus Trögen, die die Institutsterrasse begrenzen
Steingarten im abgesenkten Atriumshof der Mineraliensammlung.
Die Bepflanzung und die Betreuung dieser Bereiche sowie des gesamten Freiraumes soll in Zusammenarbeit mit den Landschaftsplanern und Studierenden der BOKU entwickelt werden.
Ziel ist ein lebendiger (Studien-)ort, der nicht nur durch seine Begrünungen (= universitäres Forschungsprojekt der BOKU) zu einem beliebten Anlaufspunkt in der Stadt wird.

Wettbewerb

Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren; Anerkennung
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