ARTEC Architekten

Wien Museum Neu I mit Architekt Hermann Czech, Wien




Architekt Hermann Czech
Mitarbeiter:
Andreas Mieling

und

ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl
MitarbeiterInnen:
Jun Wook Song, Emmanuel Parkmann, Elisabeth Mayr, Gül Cakar;
Isabell Messner, Hector Farre Cortada, Philipp Feldbacher


Situierung: Der Baukörper schließt den Karlsplatz im Osten mit breiter Front ab; er liegt im Richtungssystem des Musikvereinsgebäudes und setzt dessen Hinterfront zur Canovagasse fort. Die Sicht auf die Karlskirche ist dort kaum, im Übrigen überhaupt nicht eingeschränkt. Beim Museumseingang bildet sich ein intimer Platz zwischen Alt- und Neubau, von dem aus der Blick auf die Karlskirche durch die Verbindungsbrücke torartig gerahmt ist. In Richtung der stadtseitigen Fahrbahn der Lothringerstraße ist der Baukörper über Eck zu sehen.

Die Außenerscheinung ist nach allen Seiten durch zwei offene, allgemein zugängliche Stiegen charakterisiert, die — ergänzt durch einen öffentlichen Lift — zur Loggia mit dem Wien-Raum führen. Beide Stiegen bieten neue Ausblicke auf die Karlskirche; sie dienen auch als Fluchtwege. Unter der westlichen, platzseitigen Freitreppe liegt im Museumsinneren eine ähnliche parallele Stiege, die alle Geschosse des Neubaus erschließt.

Der Museumseingang bleibt an der bisherigen Stelle des Altbaus. Ein optionaler Zugang zu Sonderausstellungen ist im Neubau möglich; mit den Verbindungen im UG und im 2. OG ist jedoch ein Rundgang gegeben. Personaleingang und Anlieferung des Altbaus bleiben in Funktion; eine zusätzliche Lastenanlieferung zum UG und zum Lastenlift des Neubaus ist von der Maderstraße an der Nordseite des Altbaus vorgesehen.

Der Altbau bleibt in Erscheinung und Nutzung weitgehend unverändert. Einige Ausstellungsflächen im östlichen Teil werden als zusätzliche Büroflächen genutzt. Die Haerdtl-Büroräume, das Loos-Zimmer und die Grillparzer-Wohnung bleiben in situ. Im Südwesttrakt des 2. OG ist mittels einer Attika über dem Kranzgesims ein Oberlichtsaal denkbar.

Zwischen den beiden Baukörpern liegt im UG eine zusätzliche Technik- Lager- und Logistik-Zone.

(Text: Hermann Czech)

Wettbewerb

offener Wettbewerb
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