ARTEC Architekten

Wohnen am Campus II, Berlin I HOWOGE





ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl
MitarbeiterInnen:
Josef Schröck; Gül Cakar, Sandra Crisafulli;
Melanie Aichinger, Alexandar Marinov, Carlotta Ridolfi

Landschaftsarchitektur:
Auböck + Karasz Landschaftsarchitekten, Wien


Berliner Teppich

Entsprechend der angestrebten, gemäßigten Gesamtdichte wird für die Wohnbebauung eine Gartenstadttypologie entwickelt:
Eingeschossige, jeweils ost- west- belichtete, quergelüftete Wohnungen mit vorgelagerten Gartenhöfen nach Osten oder Westen werden nach Norden terrassenförmig übereinander gestapelt. Jede Wohnung erhält einen gut nutzbaren, privaten Gartenhof, der individuell begrünt werden kann und so eine positive Identifizierung der Bewohner mit ihrem Quartier begünstigt.
Die Baukörper selbst sind äußerst ökonomisch und kompakt.
Zur Hermann Dorner Allee wird die Struktur terrassenförmig zu sechs Geschossen gestapelt. So entsteht eine akzentuierte Bebauungskante zum großen Park, die entlang der Karl Ziegler Straße 4- geschossig weitergeführt wird.
Für Erdgeschoss und 1. Obergeschoss entlang dieser Kanten werden zweigeschossige Sonderwohnformen entwickelt, die im EG Arbeits- oder Geschäftsflächen enthalten und mit einem darüber liegenden Wohnbereich verbunden sind= Wohnen und Arbeiten in Maisonettenform. Als Puffer erhalten diese Wohnungen zweigeschosshöhe Wintergärten, die auch als Schaufenster genutzt werden können. Entlang der Karl Zieglerstraße bietet eine vorgelagerte „Aneignungszone“ Gestaltungsspielraum für die zukünftigen Bewohner. (Gastgärten, urban gardening Flächen, Werkstatt…)
Öffentliche Nutzungen wie Einrichtungen für Kinder und Familien aber auch kleine Gewerbe- und Gastronomieflächen liegen im Herzen der Anlage an hochwertig gestalteten Freibereichen, um die Entwicklung kleinteiliger Nachbarschaften zu fördern.
Die erdgeschossigen, tagesbelichteten, überbauten Parkflächen liegen an den öffentlichen Bereichen und können für Veranstaltungen bzw. als Markthalle zwischengenutzt werden und befördern so ebenfalls die Entstehung eines lebendigen Quartiers.
Es entsteht ein maximal durchgrüntes Quartier mit hohem Wohnwert.

Preise

Anerkennung

Wettbewerb

Städtebaulicher Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
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