ARTEC Architekten

Neubau EUB Patscherkofelbahn, Innsbruck I Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH






ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl
MitarbeiterInnen:
Josef Schröck, Emmanuel Parkmann, Jun Wook Song;
Gül Cakar, Irene Carles Gaspar, Sandra Crisafulli;
Melanie Aichinger, Alexandar Marinov, Carlotta Ridolfi;
Visualisierung: Ivan Zdenkovic


Patscherkofelbahn neu

Die Stationen „Berg“, „Mittel“ und „Tal“ werden als ein zusamenhängendes Gebilde betrachtet: aufbauend aus den Maschinenbereichen, und ergänzt durch Publikumsfunktionen, die durch die Gegebenheiten der Topografie verformt sind. Jede Station ist so klein und kompakt wie möglich geformt. Oberirdisch tritt nur zutage, was für Betrieb und Besucher sinnvoll und erforderlich ist.

Eine verbindliche Geometrie, definiert über ein „Trägergeschoss“ in Maschinenebene wird flächig mit einer robusten, unbehandelten metallischen Aussenhaut (Cortenstahl) vollständig eingekleidet (Wand und Dach). Im Inneren der Berg- und Talstation sind Räume und Möblierung mit Platten aus Massivholz gestaltet (Kiefernholz, z.B.).
Talstation:
Die Zufahrtsbereiche und Parkierzonen werden, einfach und übersichtlich gestaltet, an die Lage der Talstation angepasst. Ein ausgedehnter Vorfahrtsbereich für Bus und PKW-Ausstieg führt die Besucher entlang der Geschäfts- und Kassenbereiche zur Verbindung in den erhöhten Stations- und Restaurantbereich. Die An- und Ablieferung wird gesondert mit direkter Vertikalverbindung zum Seilbahnbereich angeordnet. Die Bürobereiche für den Betrieb sind in der Trägerebene angeordnet (interne Verbindung zu den Betriebsräumen im EG und UG direkt mit Stiege/Lift).
Mittelstation:
Die Station ist für Besucher von Familien- und Olympiaabfahrt direkt anfahrbar, der Zugang ist von beiden Seiten barrierefrei möglich. Der Bahnhof für die Garagierung der Kabinen wird vollständig in die Topografie integriert. Ausser der Liftstation tritt nur die Ausfahrt für die Pistenfahrzeuge als Fassade unterhalb der Station in Erscheinung. Die Bürobereiche für den Betrieb sind in der Trägerebene angeordnet (interne Verbindung zu den Betriebsräumen im EG und UG direkt mit Stiege/Lift).
Bergstation:
Zugang zur Liftstation gibt es von beiden Seiten, der Durchgang ist ungestört möglich. Restaurant und Terrasse für Besucher befinden sich über dem Seilbahnbereich. So wird die grossartige Aussicht von Restaurant und Terrasse auf die Nordkette, Innsbruck und das Oberinntal bis zum Brenner nicht durch Stationsbauten verstellt. Nebenräume für den Publikumsbetrieb und die Bürobereiche für den Betrieb sind in der Trägerebene angeordnet.

Wettbewerb

geladener Wettbewerb, Anerkennung
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