ARTEC Architekten

Apotheke zum Löwen von Aspern, Wien 22 I Dr. Wilhelm Schlagintweit KG / PHOENIX Arzneiwaren GmbH., Wien, 2003







Fotos, Copyright: Margherita Spiluttini, Wien

Objekt: Apotheke zum Löwen von Aspern, Grossenzersdorferstrasse 4, 1220 Wien
Bauherr: Dr. Wilhelm Schlagintweit KG / PHOENIX Arzneiwaren GsmbH., Wien

Architekten: ARTEC Architekten, Am Hundsturm 5, 1050 Wien
MitarbeiterInnen: Ronald Mikolics, Irene Prieler;
Julia Beer (Modell);
Ivan Zdenkovic / Wolfgang Beyer (Visualisierung)

Statik, Bauphysik: Ingenieurbüro Oskar Graf, Sieveringerstrasse 47, 1190 Wien
Haustechnikplanung: Ingenieurbüro Christian Koppensteiner, Schottenfeldgasse 79, 1070 Wien
Generalplanung: ARTEC Architekten und Ingenieurbüro Oskar Graf
Grünplanung: D.I. Jakob Fina, Stammersdorferstrasse 17, 1210 Wien


Das Grundstück ist zentraler Teil des alten Asperner Ortskerns und weist Fronten sowohl zur Grossenzersdorferstrasse als auch zur Zachgasse auf.
Zur Grossenzerdorferstrasse vergrössert eine Vorgartenzone mit alter Birke an der Nachbargrenze den Zugangsplatz, im Nahbereich der Zachgasse dominiert eine mächtige Kastanie den Raum und an der Zachgasse prägen im vorgezogenen Gehsteig zwei junge Ahornbäume die Front.
Die neue Apotheke wird als offene, transparente Raumsequenz von der Grossenzersdorferstrasse (Hauptfront mit Schaufenster und Kundeneingang) bis zur Zachgasse (Lieferantenschleuse und Mitarbeiterzugang) entwickelt.

Wie ein fliegender Teppich liegt über diesem offenen Raum eine weitgespannte Sichtbetondecke und bildet durch die aufgebogenen Enden an den Strassenseiten den Abschluss zu den angrenzenden Strassen.
Wände und Decken im Inneren sind aus vor Ort gegossenem Beton ohne Fugen erstellt, grosse Betonfertigteile bilden die aufgebogenen Enden des Obergeschosses.

Höfe durchsetzen die Bausubstanz: Ein grosser Hof um die Kastanie ist offen zur Zachgasse, ein kleiner Atriumhof mit neugepflanztem Gingko-Baum bringt Licht und Natur in den zentralen Apothekenbereich.
Der Einbezug der Natur und ihrer Heilgewächse wird durch den Klostergarten (Schaugarten für Führungen) und die Dachterrassen zum Aufenthalt im Freien für Mitarbeiter und Besucher im Obergeschoss weitergeführt.

Der Verkaufsraum wird von „Lichtbändern“ strukturiert, die in die Betondecke bündig eingelassen sind, dort wo sie in den Raum ausbuchten bilden sie Regale.
Der Verkaufsraum wird so von „Themenbändern“ strukturiert, denen jeweils ein Beratungsplatz zugeordnet werden kann.


Planungsbeginn: 10 2002
Baubeginn: 4 2003
Fertigstellung: 9 2003

Grundstücksfläche: 643 m2
Bebaute Fläche: 446 m2
Umbauter Raum: 2.500 m3
BGF: 581 m2
Nutzfläche: 487 m2

Bau: LiebBau Weiz, Wien
Betonfertigteile: Lehner, Amstetten
Verglasung : fuchs glas-technik.at, St. Valentin
Fussboden: Stein-Zeit, Steyr
Rolltor: Zach, Wien
Einrichtung: Manigatterer, Peuerbach
Lichtdecken: Die Spanndecke, Wien
Textil: Alles aus Stoff und Leder, Wien
HLS: MAB Anlagenbau Austria, Wien
Garten: Fricke, Weidling

www.apo-aspern.at

Presse

Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Band III/3, Wien 19.-23. Bezirk. Friedrich Achleitner, Residenz Verlag, Salzburg, 2010
Apotheken Manager, 62. Jhrg., 2 / 09, Frankfurt
DOMES 01 09, Aghia Paraskevi, Provoli Publisher, Griechenland 2009
Christian Kühn-Ringstrasse ist überall. Texte über Architektur und Stadt 1992-2007. Springer-Verlag, Wien, 2008Falter. Best of Vienna. Volume 1/2007, Wien. Thomas Askan Vierich: “Kunsttreiber”
ARTEC Architekten. Catalogue fort he internet project of www.gaaleriie.net, Alena Hanzlova (editor), Prag 2006
ARCHITEKT, 09 2006, Prag
brand eins. Heft 11, Nov 2006. Mathias Irle: „Die Ausbrecher“
Betonart. Concrete and Architecture. Ankara, 2006
a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert. Gabriele Kaiser, Monika Platzer, Az W, Wien 2006
Point of Purchase, 2006, mao mao publications, Barcelona and HarperCollinsPublishers, NY
SPA-DE, Space and Design, vol. 5, Tokyo. Yasuhiko Taguchi: “A new drug store in tune will health and nature”
Abstract Magazine, No 35, 01/02 2006, Brüssel
ViA arquitectura, 05 / 1, No 15.V, Alicante. Patios / Courtjards
The Architects’ Journal, Numero 20, Volume 222, London, 2005. Barry Evans: “The in situ walls and ceiling provide a colour and texture that contrasts with the hygienic look typical for the medical world”
Rock over Barock. Young and Beautiful: 7 + 2. Springer Wien New York / Aedes, 2006
new shop design, Carles Broto, Links, Barcelona, 2005
Plan, Dublin, November 2005
Wettbewerbe, Wien, 247/248, 2005. VÖZ Architekturpreispreis 2005
Architectural Record, September 2005, NY. Liane Lefaivre: „ARTEC lends a theatrical flair to the Zum Löwen Von Aspern pharmacy on the fringes of Vienna”
Zement + Beton, Wien 2005, Architekturpreis der österreichischen Beton- und Zementindustrie 2005
Kurier, 20. 4. 2005, Wien. Markus Stingl: „Design: Nie wieder bieder“
AIT, 11-2004, Leinfelden-Echterdingen, BRD. „Lichtblick“
Reserve der Form. Herausgegeben von Angelika Fitz und Klaus Stattmann & Künstlerhaus Wien
Pol Oxygen, Issue 8/2004, Redfern, Australia
Architektur&Bauforum, Contract 01, Wien, Mai. 04 / 2004, „Public Space“
Falter, Nr. 20/04, Wien. Jan Tabor: „Aspern leuchtet“
ST/A/R, Nr. 04, II Quartal, Wien 2004
Deutsche Bauzeitschrift, Gütersloh, Nr. 4, 2004. Isabella Marboe: „Frischzellenkur für Aspern“
Oris Nr. 25, Zagreb, 2004. Gabriele Kaiser: „Transparent and Ambiguous“
Detail, München, Nr. 3, 2004
Architektur Aktuell, Wien, 1-2.2004, Gabriele Kaiser: "Pharmazeutischer Durchblick"
Zement + Beton, Wien, Nr. 4 / 2003
Die Presse, Spektrum, Wien, 29. 11. 2003. Christian Kühn: "Durch und durch und durch"

Preise

Architekturpreis der österr. Beton- und Zementindustrie für die Apotheke in Aspern, 2005
Nominiert für European Union Price for Contemporary Architecture - Mies van der Rohe Award 2005
Bauherrn-Preis der Zentralvereinigung der Architekten an Dr. W. Schlagintweit / Phoenix Arzneiwaren (für die Apotheke zum Löwen von Aspern) 2004
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