ARTEC Architekten

Wiedner Hauptstrasse, Sporthalle und Wohnhaus I Mischek Bau AG, Wien






Objekt: Wohn- und Geschäftshaus mit Sporthalle, Wiedner Hauptstrasse 133 - 135, Wien 5
Bauherr: Mischek Bau AG, Wien

Architekten: Gesamtbebauung mit Bauteilen von Rüdiger Lainer, Wien, Schindler/Szedenik, Wien, und ARTEC Architekten, Wien.
Gemeinsame Entwicklung der Gesamtbebauung.

Bauteil Hollgasse: ARTEC Architekten, Wien
MitarbeiterInnen: Marie-Theres Holler, Maria Kirchweger, Michael Werner, Ivan Zdenkovic,
Ivan Zdenkovic und Wolfgang Beyer (CAD-Visualisierung), Achim Meyerhofer (Modell)

Fotos, Copyright: Hertha Hurnaus, Wien


Eine Sporthalle, unter ein Wohngebäude geschoben, ist das Kernstück unseres Bauteils (entlang der Hollgasse, wo die Gassergasse auftrifft).

Die Halle selbst ist um ein Geschoss gegenüber dem Strassenniveau abgesenkt, füllt den Hofraum und hebt das Hofniveau, der zweigeschosshohe Foyerraum und die Tribünenerschliessung – von der Halle räumlich nicht getrennt – sind von der Strassenebene aus erschlossen.
Die Halle als öffentlicher Raum ist zum Strassenraum voll verglast, setzt den Raum der Gassergasse durch die Grundstückstiefe fort, und distanziert die darüberliegenden Wohnungen deutlich vom Gehsteigniveau.

Die Haupterschliessung des Wohngebäudes vom Strassenniveau ist in einen Bauteil direkt am Gürtel gelegt (Planung Mischek), über Brückenzugänge kommt man zum Wohnhaus.

Das Wohngebäude ist zum Gartenhof orientiert.
Die Oberfläche des Sporthallendachs ist allgemeine Aufenthaltsfläche.
Teile sind als Holzrostbelag ausgebildet, Teile sind Grünflächen, dazwischen hochgezogen Beete mit Lavendelbepflanzung.
Die Draufsicht von den Wohnungen wirkt graphisch.

Von einem exzentrisch angeordneten Gang auf jedem zweiten Geschoss werden eingeschossige Wohnungen mit geringer Tiefe erschlossen, welche sich über ein- bzw. zwei Gebäudeachsen erstrecken können.
Die Wohnungen sind zum Garten und nach Westen orientiert, voll verglast und ausgestattet mit vorgelagerter Loggia über die gesamte Wohnungsbreite.

Strassenseitig kommt man in die untere Ebene einer Maisonette, die im Geschoss darüber die volle Gebäudetiefe erfasst.
Bei den Maisonetten wird versucht, zwei auf verschiedenen Niveaus gelegene allgemeine Aufenthaltsbereiche innerhalb einer Wohnung zu erhalten:


Planungsbeginn: 1998
Planungsende: 2002
Baubeginn: 2001
Fertigstellung: 2003



Grundstücksfläche: Gesamtprojekt (alle Bauteile) 6.385 m2
Bebaute Fläche: Gesamtprojekt (alle Bauteile) 5.702 m2
Nutzfläche: 6.495 m2 (3.878 m2 Wohnnutzfläche + 122 m2 soziale Infrastruktur + 2.617 m2 Sporthalle)
Rauminhalt: 28.35 m3
Gesamtwohnungsanzahl: 41Wohnungen
Baukosten: ATS 99 Mio ( 53 Mio Wohnbau + 46 Mio Sporthalle)
Kosten pro m2: ATS 13.685.-/m2 WNFl., ATS 17.577.-/m2 Halle + NR.

Presse

Archplus 176/177, Berlin 2006. Wohnen
Housing is back 01. LLW Wohnungsbau und Wohnungswirtschaft, TU München. Springer Verlag, Wien, 2006
Der Standard, Wien, 2004, Spezial Architekturtage. Gabriele Reiterer: „Hommage an Margareten“
Architektur Aktuell, Wien, Nr. 12/2003: Matthias Boeckl: „ARTEC, s&s, Rüdiger Lainer“
schule & sportstätte, Nr. 5/03. Norbert Adam: „Basis für Sport- und Wirtschaftserfolg“
Vienna-New Architecture 1975-2005. Springer Verlag, Wien New York, 2003. August Sarnitz
archithese, 4.2003. Margit Ulama: "Wiener Wohnungsbau"
Der Standard, Wien, 27. 1. 2001. Ute Woltron: „Land in Sicht“
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