ARTEC Architekten

Depot I Wolfgang Zinggl, Bundeskunstkurator, Wien



Die ehemals als Kunstraum bekannte Rauminstallation im nördlichen Fischer - Trakt des
Museumsquartiers, bisher als Ausstellungsraum und Bürobetrieb genutzt, soll zu einem
Wirkungsfeld für Vermittlungstätigkeiten, Diskussion und Kommunikation umgebaut werden.
Voneinander weitestgehend ungestört, trotzdem zu grösseren Raumbereichen problemlos
zusammenschliessbar, bedingt das eine völlig neue Zusammenstellung der Komponenten des
Einbaus.

Alle für den Erst - Einbau hergestellten Teile sind so konzipiert, dass eine Verwendung an
anderem Ort oder in anderer Zusammenstellung möglich ist.
So wird das grosse Rahmenpaar, bisher den Raum in Querrichtung überspannend und
wegschiebbare Ausstellungsflächen tragend, nunmehr in der zentralen Längsachse des
Hauptraumes angeordnet und dient dem Aufbau einer abschliessbaren und
luftschallgedämmten, Büros und Seminarraum bzw. Bibliothek beinhaltenden Struktur.
Das Material der ehemals als umlaufende Hängewand erstellten Holzkonstruktion wird
verwendet, um daraus versetzbare Trennwände für die Bürozone zu fertigen.
Die beiden Träger, welche ursprünglich über die Rahmen gelegt, das Büro quasi im ersten
Stock des Vorraumes aufgespannt haben, werden nun zu ebener Erde als Verbindung
zwischen Haupt- und vorgelagertem Raum eingesetzt.
Alle vorhandenen Möblierungsteile werden, zum Teil in neuer Form für neue Zwecke
arrangiert, verwendet.
Zusätzlich zum Vorhandenen sind nötig:
Ein Abschluss zwischen dem zum Hof hin vorgelagerten Raum und dem Hauptraum, der den
Lichteinfall zum Hauptraum nicht behindert.
Eine Decke Im Bereich der Bürostruktur, lichtdurchlässig im Bereich der Fensternischen,
schallabsorbierend im restlichen Bereich.
Ergänzungen des Plattenbodens in den Bereichen hinter der bisherigen Ausstellungswand.
Beleuchtung und elektrische Installation der Bürostruktur.
Kastenmöbel, gepolsterte Sitzbänke in der Bibliothek und im Cafe.
Arbeitsplätze für zwei Internet-Benutzer.

Presse

Unsichtbare Architekturen, Gabriele Kaiser, "Kunst auf der Baustelle", Wien 2001
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