ARTEC Architekten

Cumberlandstrasse, Wien 14, Wohnbebauung I GEWOG





Mitarbeiter ARTEC Architekten:
Helmut Lackner, Ronald Mikolics, Burkhard Schelischansky (Planung)
Julia Beer, Jong Hak Pak, Anna-Maria Wolf (Modelle)
Ivan Zdenkovic (CAD Bilder)

Statik:
Ingenieurbüro Ernst Kuttner, Vösendorf

Bauphysik:
Ingenieurbüro Ernst Kuttner, Vösendorf, Ing. Rene Abel

Landschaftsplanung, Freiraumgestaltung:
DI Jakob Fina, Wien
Mitarbeiterin: Isolde Rajek


„Baumhäuser“

Wien 14, Cumberlandstrasse
GEWOG / ARTEC Architekten

Die neue Wohnbebauung wird aus dem Vorhandenen entwickelt:
Die kleinteilige, eigenwillig ausgeprägte Bebauungsstruktur entlang der Ecke Cumberlandstrasse / Einwanggasse (mit der städtebaulich spezifischen Eck-Situation einer Kirche), dahinter ein grüner Hofbereich von aussergewöhnlicher Grosszügigkeit, und mit wunderbarem Baumbestand.

Zielsetzung der Planung ist es, diesen üppigen Baumbestand weitmöglichst zu erhalten und als besondere Qualität in das Wohnprojekt zu integrieren. Die Bebauung schwindelt sich Baumhäusern gleich zwischen den Baumbestand und fügt sich als Passstück ein.
Zudem wird ein der an der Westseite des Grundstücks verlaufender Altbauteilteil erhalten und bildet eine „Identitätsbrücke“ zur Nachbarschaft.

Altbestand und Neubau zusammen schaffen eine Sequenz von Höfen, vom halboffenen Hof an der Strasse (mit der Möglichkeit der halböffentlichen Nutzung der ehemaligen Kapelle), über den intimen zweiten, zentralen Hof mit dem Kleinkinderspielbereich zum inneren Hof des grossen Grünraumes.


Das Gesamtprojekt ist als eine Struktur entwickelt, von der Strassenfront bis tief in den grünen Raum der Bäume – sie zerfällt nicht in eine strassenseitige Bebauung und einen Bauteil im Park.

Entlang der Cumberlandstrasse verwebt sich Neubau mit dem Altbestand. In den Altbestand werden Wohnungen mit Loft-Charakter eingebaut, mit angehängtem gläsernem Erker als räumlicher Öffnung zum Hof.

Der Altbestand des Hofgebäudes entlang der westlichen Grenze wird als „gewachsener“ Abschluss gegen die Nachbargrundstücke erhalten, die Erdgeschoß-Wohnungen erhalten private Gartenbereiche.
Zusammen mit den privaten Gartenbereichen der Maisonettwohnungen des gegenüberliegenden Neubauteils bilden diese Bereiche einen abgeschlossenen Bereich nicht-öffentlicher Nutzung, räumlich getrennt vom allgemeinen Grünbereich des gemeinschaftlichen Parks.

So entstehen reizvolle, räumliche Situationen im Dialog Alt - Neu und Natur - Neubebauung.
Die Neubebauung folgt inhaltlich nicht der Vorgabe einer Typologie, sie richtet sich aus an der jeweils (in Hinblick auf Bäume oder Bebauung) definierten Baukörperausbildung:
Eine Vielzahl von Wohnungen unterschiedlicher Ausprägung, Orientierung, und Qualität entstehen.

Das Entree der Wohnhausanlage öffnet sich straßenseitig mit einer zweigeschossigen Halle zum Hof, und reiht mit einem fortführenden Erschließungsgang die folgenden vor- und rückspringenden Bauformen aneinander: Diese innere Durchwegung (1,8 m) bietet gedeckte Kommunikations- und Treffpunktflächen vor den Wohnungszugängen mit wechselseitiger Aussenorientierung.

Die Freiraumplanung konzentriert sich auf die Erhaltung und das Erlebnis des bereits bestehenden parkähnlichen Grünraumes: Ein (leicht) vom Erdboden abgehobener Steg verbindet und bildet Spiel-, Aufenthalts- und Ruhebereiche und windet sich durch den Grünraum.

Wettbewerb

Wettbewerbsprojekt, Bauträgerwettbewerb
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