ARTEC Architekten

Trunnerstrasse / Alliiertenstrasse, Wien 2 I Bauhilfe




Mitarbeiter ARTEC Architekten:
Helmut Lackner, Ronald Mikolics, Burkhard Schelischansky (Planung)
Julia Beer, Jong Hak Pak, Anna-Maria Wolf (Modelle)
Ivan Zdenkovic (CAD Bilder)

Landschaftsplanung, Freiraumgestaltung:
DI Jakob Fina, Wien
Mitarbeiterin: Isolde Rajek



„Solitär im Park“


Der Wohnbau ist entsprechend der Widmung als Solitär im Park und Strassenraum konzipiert.
Dieser, im Wohnbau aussergewöhnliche Ansatz kommt den Wohnungen zugute:
Alle vier Fassaden stehen für die Orientierung der Wohnungen zur Verfügung.

Die Erschliessung wird mittig und längs in den Baukörper gelegt, mit natürlicher Belichtung und horizontalem Aussenbezug in jedem Geschoss, zusätzlich verbinden Lufträume über die Höhe der Wohnungserschliessung die Geschosse untereinander.
So entstehen Wohnungen mit geringer Bautiefe und grosser Fassadenlänge und damit eine optimale Belichtung der Wohnräume.

Die leicht aussermittige Lage der Erschliessung mit geringerem Abstand zur Strasse als zum Hof variiert die Wohnungsgrössen: Kleinere Wohnungen zur Strasse, grössere Wohnungen zur Hofseite.
Vorgelagert als Puffer zum umliegenden Stadtraum erhalten alle Wohnungen eine durchgehende Schicht von Loggien mit variierender Tiefe und wechselnder Transparenz, die vielfältig bespielbar sind und den Wohnungen zusätzliche Wohnqualität geben.

Dem stringenten kubischen Umriss, definiert durch den Loggienabschluss nach Aussen, wird eine mäandrierende innere Aussenwand der Wohnungen eingeschrieben:
Dieser plastisch geformte innere Körper lässt für die durchgehende Loggienzone unterschiedliche Tiefen entstehen (von 0,6 bis 2,5 m).

Das Erdgeschoss wird von Wohnungen freigehalten, so dass der grosszügige Raum des Parks für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen kann.
Im gartenseitigen Trakt ist der Pensionistentreff untergebracht, mit Zugang und Cafehaus zur Strasse und den Versammlungsräumen zum Park orientiert. Gedeckte Aufenthaltsflächen sind dem Cafe und den zentralen Aufenthaltsflächen vorgelagert.

Eine Stiegenrampe verbindet den südlichen Teil des Gartens und seine Spielbereiche mit der allgemeinen Terrasse im ersten Obergeschoss, und über eine grosszügige Öffnung dazu mit dem Stiegenhaus: Der weitläufige Aussenraum des Wohnbaus soll mit seinem inneren Erschliessungsraum verbunden sein.
Der grossen allgemeinen Grünfläche im Erdgeschoss zugeordnet befindet sich ein Gemeinschaftsraum, mit witterungsgeschützten gedeckten Aufenthaltsflächen davor.

Ale Wohngeschosse verfügen über einen eigenen Kinderwagenabstellbereich.
Die Kellerräume sind direkt von der Garage aus erreichbar, natürlich belichtet und quer gelüftet.
Die Garage wird natürlich brandrauch-belüftet, und über diese Öffnungen ebenfalls mit Tageslicht versorgt.

Ähnlich wie im Erdgeschoss wird im Dachgeschoss das Polygon des Baukörpers reduziert, der kubische Körper wird zum plastischen Objekt.
Zweigeschossige Wohnungen mit Zugang auf der unteren Ebene benötigen kein Hochführen der Erschliessung bis ins Dachgeschoss.

Wettbewerb

Wettbewerbsprojekt, Bauträgerwettbewerb
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