Haus Spuller

Wien 22

1995

Das introvertierte Konzept für ein Wohnhaus in einem ehemaligen Straßendorf wurde auf einem sogenannten Handtuch-Grundstück realisiert – ein schmales und längliches Grundstück mit einer zumeist hakenförmigen Bebauung an der Straße – und sollte prinzipiell erweiterbar sein. Der innere Aufbau des Hauses erfolgt in Schichten (Gang, Zimmer, Wohnbereich, Bibliothek) in Längsrichtung des Grundstücks. Jede Raumschicht kann so lang wie notwendig gemacht werden, wobei jeder Raum durch ein Sheddach mit Oberlicht versorgt wird und damit auch in Bereichen von baulicher Enge immer Licht von oben bekommt.

Bauherr:
Gabi und Herwig Spuller

Team ARTEC Architekten:
Bettina Götz und Richard Manahl

mit Theo Lang

Fotografie:
Paul Giuliani
ARTEC Architekten (Modell)

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Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Band III/3, Wien 19.-23. Bezirk. Friedrich Achleitner, Residenz Verlag, Salzburg, 2010

Wien, Stadterhaltung, Stadterneuerung. Der Stand der Dinge III. Stadtplanung Wien, 2000

Zement + Beton, Nr. 3 1995. Franziska Leeb

Der Standard, 22. 6. 1995. Franziska Leeb: "Haus an Haus"

Die Presse, Spektrum, 6. 8. 1994. Margit Ulama: "Die Geometrie der Körper"