Lustenau Sand

Lustenau / Vorarlberg

1990

Für ein Grundstück in Lustenau wurde ein Konzept für eine Grundstruktur mit 10 x 10 m Abmessung aus massiven Betonelementen entwickelt, welche mit allen notwendigen technischen Installationen ausgestattet und für den Weiterbau in Leichtbauweise geeignet ist. Als Kleinwohnung eingeschossig um einen Hof organisiert – es besteht ein Aufgang zur darüber liegenden Terrasse –, ist sie bis zu dreigeschossig ausbaubar. Weiterbauen statt umziehen.

 

Mit verdichtetem Flachbau schafft das engagierte Projekt einen bewussten Kontrast zum heterogenen Siedlungsgefüge. Die Strenge der überzeugenden Baustruktur wird durch differenzierte Holzbauarbeiten zusätzlich unterstrichen. Die Kopfbauten erfüllen jedoch nicht die gewünschte Lärmabschirmung gegenüber der Grindelstraße und verstoßen gelegentlich gegen Abstandsvorschriften des Baugesetzes. Diese Zone entlang der Grindelstraße bedarf grundsätzlich, insbesondere aber im Hinblick auf die städtebaulichen Überlegungen, einer Neuformulierung. Die Lage des Kindergartens hinter der Tankstelle ist unglücklich gewählt. Die dazugehörigen Freiflächen scheinen zu klein.

Geladenes Gutachten
2. Rang

ARTEC Architekten mit Theo Lang

Team ARTEC Architekten:
Bettina Götz und Richard Manahl

Fotografie:
Florian Kloss