Skanstes Street

Riga / Lettland

2007

Die historischen Bauten von Riga zeichnen sich durch ihre markante Plastizität auf Basis von einfachen Grundformen aus. Davon ausgehend wird das Areal mit einem funktionalen und leistungsfähigen Grund­raster mit Blocktiefen von 18 m bzw. 29 m und 40 m Hof­breiten überlagert. Aus dieser maximalen Bebauungsdichte werden solange Teile herausgeschnitten, bis sich das spezifische, räumlich differenzierte und den Funktionen folgende Konzept ergibt. Durch diesen Prozess der Fragmentierung wird der Wohnanlage ihre Monumentalität genommen und sind die Einzelbaukörper ablesbar. Durch die starke Höhen­differenzierung der Bebauung entsteht eine einprägsame Stadtfigur, die höhenmäßig gestaffelte öffentliche Bereiche und eine Durchmischung der Nutzungen anbietet.

Internationaler geladener Wettbewerb
3. Preis

Team ARTEC Architekten:
Bettina Götz und Richard Manahl
Nina Fessler, Ronald Mikolics, Irene Yerro, Panajota Panotopoulou
Modellbau: Fabian Lorenz, Michael Murauer, Anna-Maria Wolf

Fotografie:
ARTEC Architekten (Modell)