Wagenredergründe

Bärnbach / Steiermark

1998

Die Grundstruktur der Anlage ist zweigeschossig, der Freiflächenanteil wächst proportional mit der Wohnungsgröße. Die kleine Wohnung mit großer Bautiefe hat den kleinsten Garten.

Die mittelgroße Wohnung wird zweigeschossig, bekommt einen größeren Garten aufgrund der geringeren Bautiefe. Die größte Wohnung mit identischem Erdgeschoss wie die mittelgroße greift im Obergeschoss über die Kleinwohnung, und erhält dadurch über der (tiefen) Kleinwohnung eine zusätzliche Terrasse.

Diesem einfachen Grundtyp wird zur Erhöhung der Bebauungsdichte ein zusätzliches Geschoss mitsamt der dafür zusätzlich benötigten Erschließung überlagert.

Die Ablesbarkeit der Wohnungen, im zweigeschossigen Sockel durch Vor- und Rücksprünge gegeben, wird in den darübergelegten Wohnungen durch den Dachverlauf geprägt: Ein Hauptträger im Dachfirst durchkreuzt jeweils eine Wohnung diagonal.

Geladenes Gutachten 1992
1. Preis

Bauherr:
Siedlungsgesellschaft Köflach

Wettbewerb und erste Bauetappe mit Theo Lang

Team ARTEC Architekten:
Bettina Götz , Theo Lang, Richard Manahl
Maria Kirchweger, Martin Zechner

Fotografie:
Paul Ott

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Architektur Aktuell, Wien, Nr. 226, 1999. Liesbeth Waechter-Böhm: "Auf den (funktionellen) Punkt gebracht"

Architektur & Bauforum, Wien, Nr 197, 1998. Christian Kühn: "Die Farben des Fin de Siecle"

Beyond the Minimal, AA, London, 1998. Peter Allison (Kurator)

Architektur Aktuell, Wien, Nr. 196, 1996. Margit Ulama: "Die Plastizität der Zeile"

Die Presse, Spektrum, Wien, 24. 8. 1996. Margit Ulama: "Zeile mit dem gefalteten Dach"

Der Standard, 11. 7. 1996. Gert Walden: "Die schützende Hand des Gebauten"