Alxingergasse

Wien 10

2004

Eine Collage aus kubischen Bauteilen löst das gründerzeitliche Bebauungsmuster auf und leitet zugleich von der hohen zur niedrigeren Bebauung über. Die plastische Durchformung des Gebäudes in Grundriss und Höhenentwicklung erlaubt die Zuordnung von Dachterrassen für Wohnungen bereits ab dem dritten Obergeschoss. Insgesamt elf von 14 Wohnungen sind durchgesteckt, somit quer durchlüftbar, die drei übrigen sind Kleinwohnungen. Die Hanglage des Grundstücks wird zugunsten der untersten Wohnungen genutzt, die so Raumhöhen bis 4,50 m erhalten.

Bauherr:
GPA

Team ARTEC Architekten:
Bettina Götz und Richard Manahl
Ronald Mikolics
Maria Kirchweger, Marie-Theres Holler, Michael Werner
Visualisierungen: Ivan Zdenkovic

Fotografie:
Margherita Spiluttini

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Statik, Bauphysik: FCP, Wien
Haustechnikplanung: Euro-Tec, Salzburg/Wien

Generalplanung: FCP, Wien

Planungsbeginn: 2002

Baubeginn: 2003
Fertigstellung: 2004

Grundstücksfläche: 333 m²
Bebaute Fläche: 228 m²
Bruttogeschoßfläche: 1.562 m²
Nutzfläche: 1.039 m²
Umbauter Raum: 5.100 m³

Generalunternehmer: UNIVERSALE Bau, Wien
Fassade: ThyssenKrupp Systembau, Wien
Fenster und Verglasung: Christian Walch Fenstersysteme, Ludesch
Alu-Portale: Strussnig, Einöde
Schlosserarbeiten: Johann Ockermüller,  Sieghartskirchen
Aufzug: ThyssenKrupp Systembau, Wien
Bitu-Terrazzo: Stein-Zeit, Steyr
Kamin: Moldrich Metallwaren, Wien

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Christian Kühn: „Ringstraße ist überall“, Texte über Architektur und Stadt 1992-2007. Springer-Verlag, Wien, 2008

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SKIN 02 Nov 06, Architektur&Bauforum, Wien Wojciech Czaja: „Häuser lassen Hüllen fallen“

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